REFLUX SODBRENNEN
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Reflux und Sodbrennen

Patienten mit chronischem Sodbrennen kennen die Symptome, wenn Magensäure und Galle die Speiseröhre hoch steigen. Dadurch können sich Sodbrennen, Kehlkopfentzündungen oder eine Bronchitis entwickeln. Weitere, schwere Komplikationen sind möglich, wenn die Barriere zwischen Speiseröhre und Magen nicht mehr funktioniert. Was tun? – Eine Gabe von so genannten Protonenpumpenblockern, Medikamente gegen Sodbrennen, hilft dem Großteil der Patienten. Für andere Patienten empfiehlt sich ein operativer Eingriff. Es stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl, bewährte „Klassiker“ und eine schonende Neuentwicklung, das Linx® Reflux Management System. Auch noch relativ neu in Deutschland ist das RefluxStop™ System der Firma Implantica aus Schweden, bei dem es nicht nötig ist, den Schliessmuskel zu umwickeln, einzuschnüren oder elektronisch zu stimulieren, um einen Reflux zu verhindern, da dies zu unerwünschten Nebeneffekten führen kann.

Personen mit Übergewicht neigen häufig zu Sodbrennen und im späteren auch an Refluxösophagitis. Hier hilft oft schon eine Gewichtsreduzierung.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie gerne ausführlich über die Refluxkrankheit und mögliche Therapieformen informieren. Und bitte nehmen Sie jederzeit Kontakt auf, wenn Sie weiterführende Fragen beantwortet haben möchten.

Mehr als nur Sodbrennen. Was ist Reflux?

Wenn gelegentlich saurer Magensaft in die Speiseröhre fließt, ist das ein normaler Vorgang, der auch bei gesunden Menschen vorkommt. Bei 10% der Bevölkerung in westlichen 

Industrieländern gibt es allerdings eine steigende Tendenz zu einem krankhaft gesteigerten Reflux.

Reflux ist lateinisch und heißt „Rückfluss“ – daher die Bezeichnung der Erkrankung. Durch den Rückfluss von Magensaft, den Reflux, kann die Lebensqualität der Patienten erheblich leiden; Sodbrennen gehört bei einigen Patienten zum Alltag. Reflux kann auch mit Gesundheitsrisiken einhergehen. In manchen Fällen führt die Erkrankung zu einer Entzündung der Speiseröhre, die den medizinischen Namen „Refluxösophagitis“ trägt.

Ursachen von Reflux und Sodbrennen

Wenn der untere Speiseröhrenschließmuskel den Magen nicht mehr vollständig verschließt, kann saurer Magensaft in die Speiseröhre zurückfließen. In manchen Fällen liegt dem Reflux eine weitere Ursache zugrunde: Der Bruch des Zwerchfells – med. „Hiatushernie“ – lässt eine Lücke im Zwerchfell entstehen. Dadurch wandern Teile des Magens in den Brustraum. In der Folge wird die Abdichtung zwischen Magen und Speiseröhre durchlässig, Magensaft steigt auf, man spricht vom Reflux.

Begleiterscheinungen und Komplikationen des Reflux

Manche Patienten berichten von Übelkeit bis hin zu Erbrechen, viele leiden an Sodbrennen, das sich durch Schmerzen im Bereich des Brustbeins äußert. In seltenen Fällen bewirkt der Reflux eine Kehlkopfentzündung oder eine Entzündung der oberen Luftwege. In dem Fall, dass Magensaft in die Atemwege gelangt, kann sich daraus eine chronische Bronchitis entwickeln, die sich u.U. durch Symptome des Asthmas äußert.

Durch eine lang andauernde Entzündung ist es möglich, dass die Schleimhaut Geschwüre ausbildet und es kann in der Folge zu Narbenbildung kommen. In diesem Fall würde der Reflux Schluckbeschwerden verursachen. Wenn die Krankheit über mehrere Jahre auftritt, können sich die chronisch entzündeten Zellen so verändern, dass sich im Extremfall Speiseröhrenkrebs entwickelt.

Wie Reflux erkennen? – Eine Zusammenfassung

Reflux bei Kleinkindern zu erkennen bedarf einer besonderen Sorgfalt. Säuglinge und Kinder neigen im Fall einer Erkrankung zu größeren Problemen bei der Nahrungsaufnahme, haben Schlafschwierigkeiten und müssen häufiger spucken. Die Grenze zwischen dem, was in diesem Alter zu erwarten ist und was auf eine Reflux-Erkrankung hinweist, ist schwer auszumachen. Eltern und Ärzte sind daher besonders gefordert, damit die Kinder einen guten Start ins Leben bekommen. Schwangere haben häufig mit Sodbrennen zu tun, das sie teilweise durch eine veränderte Ernährung lindern können.

Typische Symptome der Reflux-Erkrankung sind (saures) Aufstoßen und Mundgeruch, der sich auch durch eine sorgfältige Mundhygiene nicht vermeiden lässt.

Gelangt Säure in den Mundraum, wird der Zahnschmelz, insbesondere an den Zahnhälsen, angegriffen.

Zum Sodbrennen gehört oft ein Druckgefühl im Brustraum, das leicht mit schweren Herzerkrankungen verwechselt werden kann. Klarheit kann nur eine ärztliche Untersuchung bringen.

Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen können auch von einem ‚stillen Reflux’, der nicht mit Sodbrennen einhergeht, ausgelöst werden.

Menschen, mit diesen Symptomen, sind sich manchmal der Tragweite ihrer Erkrankung nicht bewusst, weil sie die Ursache dafür nicht kennen. Es ist ratsam, bei diesen Symptomen zur Klärung einen Arzt aufzusuchen, damit er gravierende Komplikationen wie eine Lungenentzündung oder Speiseröhrenkrebs ausschließen kann.

Wenn Reflux-Patienten ihre Lebensgewohnheiten ändern, Stress reduzieren, auf reizende Lebensmittel verzichten und sich von Fachärzten behandeln lassen, sind die genannten Komplikationen in der Regel zu vermeiden.

Was Sie selbst bei Reflux und Sodbrennen tun können

Es ist gut möglich, die Symptome, die eine Reflux-Erkrankung mit sich bringt, zu lindern. Oft Helden schon einfache Hausmittel gegen Sodbrennen. Meiden Sie dafür Nahrungsmittel, die die Produktion der Magensäure anregen. Dazu gehören Kaffee, Zitrusfrüchte, scharfe Gewürze, Pfefferminze und Getränke mit Kohlensäure. Meiden Sie außerdem fette Speisen und Schokolade.

Es empfiehlt sich, für ausreichend Bewegung zu sorgen, damit die Verdauung angekurbelt wird und die Nahrung aus dem Magen schneller in den Dünndarm überführt wird.

Sportliche Aktivitäten helfen, Stress abzubauen. Auch das lindert erfahrungsgemäß die Reflux-Symptome.

Für mehr Informationen, einen Rückruf oder einen persönlichen Beratungstermin füllen Sie einfach das Formular aus.

Die Klinik wird sich unverzüglich mit Ihnen in Verbindung setzen, alle offenen Fragen klären und ggf. auch direkt einen Termin mit Ihnen vereinbaren.

Die Behandlungen werden in Deutschland alle von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, so dass keine zusätzlichen Kosten für Sie entstehen.

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