Säureblocker sind keine Lösung bei Reflux
Medikamente wie Säureblocker können die Symptome lindern, beheben aber nicht die Ursache, und bei Dauereinnahme haben sie oft Nebenwirkungen. Eine Krankheit mit mechanischer Ursache behandelt man am besten, indem man die Ursache behebt – mit einem kleinen chirurgischen Eingriff.
Das Prinzip: die natürliche Anatomie wiederherstellen
Bei vielen Patienten liegt der Schließmuskel zu nah am Zwerchfell oder sogar darüber – wo er nicht hingehört. RefluxStop™ bringt ihn in die richtige Position unterhalb des Zwerchfells und hält ihn dort. So kann er seine Funktion wieder erfüllen.
Anders als bei anderen Verfahren wird der Schließmuskel dabei nicht umwickelt, eingeschnürt oder elektrisch stimuliert. Die Nahrungspassage wird nicht behindert. Nebenwirkungen wie Schluckstörungen, Schwierigkeiten beim Aufstoßen oder Erbrechen und Blähungen sollen dadurch vermieden werden.
Der Eingriff
- Minimal-invasive Schlüsselloch-Operation in Vollnarkose, Dauer etwa eine Stunde.
- Ein vorhandener Zwerchfellbruch wird verschlossen: Der Mageneingang wird zurück in den Bauchraum gelegt, die Zwerchfellöffnung verkleinert.
- Das kleine RefluxStop™-Implantat wird an der Außenseite des oberen Magens platziert und mit Magenwandgewebe bedeckt. Es hält die natürlichen Abstände zwischen Speiseröhre, Magen und Zwerchfell aufrecht.
Nach wenigen Tagen in der Klinik geht es nach Hause. In den ersten Wochen empfehlen die Chirurgen eine schonende Kost und kleinere Mahlzeiten.
Ein junges Verfahren
RefluxStop™ ist CE-zertifiziert und wird in Europa an ausgewählten Zentren eingesetzt. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend; die Langzeiterfahrung ist naturgemäß kürzer als bei der Fundoplikatio. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Zentrum beraten, welches Verfahren für Ihren Befund das beste ist.